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Es werden Posts vom November, 2009 angezeigt.

Mama? Mamamamama!

Ist denn heute schon Freitag? Oh, stimmt. Was zum Amüsieren: die Gegenüberstellung des Muppet-Videos der "Bohemian Rhaopsody" mit dem Original. Es ist unfassbar, wieviele von den markanten optischen Motiven die Muppet-Macher hier aufgegriffen haben. Ich sage nur "Spalier der Pinguine" oder "I see a little Shillouetto of a Clam". Für Freddies eigenwilliges Gesicht und die abartige 70er-Jahre Mode gab es allerdings keinen Gag, der diesen skurrilen Anblick hätte toppen können.

Mir als Papa ist jetzt klar geworden, dass Animal ein 2-Jähriger kleiner Junge ist. Wen von euch erinnert "Mama? Mamamamama!" nicht an den eigenen Nachwuchs? Meinem Brainbug hat dann auch die Stelle am besten gefallen - gleich dreimal mussten wir sie uns anschauen.

So, jetzt ohne weitere Vorrede: die Muppets-Version


Und hier das Original


P.S. Ich habe einen neuen Rock-Gott gefunden. Janice von Electric Mayhem hat's echt drauf. Und ein Zäpfchen, ist euch das schon mal aufgefal…

Und Eltern können fliegen, auch

Kein Wunder, dass manche Mamis ein bisschen Gaga werden (und Papas auch, aber im allgemeinen nehmen die ihre Rolle ein wenig gelassener). Was wir nicht alles können sollen. Jüngstes Beispiel? Psychology Today schreibt über "Authentic Parenting", und wie die Eltern heute
a) so viel besser sind als die Eltern gestern
b) unsere ehrlich ausgedrückten Gefühle eine wichtige Lernerfahrung für unsere Kinder sind.

Schön und gut. Punkt b) mag ja theoretsich stimmen. Aber habt ihr schon mal ausprobiert, was passiert, wenn Punkt b) im Echtwelt-Einsatz auf die Probe gestellt wird? Genau. Die kleinen Süßen, die eh schon den Schlüssel zu unserem Herzen haben, verbessern ihre Fähigkeiten der Manipulation schmalos mit dem neu gewonnen Wissen. ("Mama will Schokolade. Bitte! Liebe Mama!")
Dagegen liest sich das Beispiel aus dem Artikel der Psychology Today wie ein Bericht aus einer andern Welt:

"...ein berühmter Wissenschaftler schrieb seinen Erfolg im Leben jüngst dem Erziehungsstil…

Ein ganzer Kerl dank Phthalaten

Manchmal schmeißt das Internet die lustigsten Meldungen zusammen auf eine News-Seite. Zum Beispiel diese: Elizabeth Lambert, die US-amerikanische Fußballspielerin, deren unsportliches Haareziehen ihr unliebsamen Youtube-Ruhm einbrachte, geht jetzt zur psychologischen Beratung (so die new York Times). Wegen Haarziehens! Ich glaube der Fußball ist noch nicht so ganz in der Welt der Frauen angekommen...


Aber das kann sich ändern. Einer beunruhigenden Studie zufolge spielen kleine Jungs nicht mehr so oft "Jungensspiele" wie Bagger, Auto oder Raufen, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Belastung durch Phthalate ausgesetzt waren - etwa in Nagellacken oder aus Kunststoffverpackungen. Was bedeutet das? Pinke Fingernägel führen zu pinken Tütüs am Junior? (Kein Scherz übrigens: die reuige Elizabeth Lambert posiert für die New York Times mit einem auffallend rosa Schal - sicher kein Zufall).

In einem Fußballmatch unter Männern wäre eine Unsportlichkeit wie die Lamberts und ihrer Gege…

Schlafe, mein Kätzchen, schlaf ein (The Ramones)

Heute einfach mal drei sehenwerte Videos, locker verbunden durch eine klitzekleine aber wahre Anekdote.
06 Uhr 40. Alles schläft. Alles? Nein, ein kleines unbeugsames Kind ist wach, und ihm ist langweilig. "Pa-Paaaaaa!". Ich tauche aus dem tiefsten Koma auf, dass Eltern kennen (die Morgendämmerung am Freitag nach einer Vollzeit-Arbeitswoche) und sag hallo, mach ihm seine Milch und erkläre ihm, dass wir jetzt noch ein bisschen schlafen. Bis der Wecker klingelt. Nach einer Weile des Diskutierens ("Nein!" - "Doch, schau mal, es ist noch dunkel" - "Gar nicht!"....) legen wir uns um 06 Uhr 50 Arm in Arm auf die Matratze.
06 Uhr 51 "Wecker bald klingelt?" - "Nein. Schlaf doch."
06 Uhr 52 Mein Schrat versucht mir mit dem Finger die Augenlieder aufzuhebeln. Ich sag ihm er soll das lassen.
06 Uhr 53 Jetzt steckt er mit den Finger ins Ohr und versucht mich zu überzeugen. "Wecker klingelt". Nice try, bub.
06 Uhr 58 Er hat mich schl…

Laternenwichtel

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Nur vorweg: so hat ein gescheites St. Martin auszusehen.

Kindergeburtstag, St.-Martins-Zug, Elternbeiratsvorsitz. Worte, die selbst hartgesottene Eltern erschauern lassen.
Den 11.11. haben wir ja nun überstanden, ich habe auf dem Heimweg keinen einzigen kleinen Zwerg mit Laterne überfahren (und dabei haben die es echt drauf angelegt), und meinem eigenen Umzug - morgen, arbeitnehmerfreundlich am Freitag - blicke ich mit Gelassenheit entgegen. Schlimmer als die Sache mit dem Laternenstöckchen kann es gar nicht mehr werden.

Warum ich das sage? Um das zu erklären muss ich ein Jahr in die Vergangenheit gehen.
"Papa", sagt die Frau Mama "geh und kauf einen Laternenstock. Ohne Musik."
"Musik?" fragt Papa.
"Ohne Musik! Du hörst mir nie zu!"
"Ich wusste nicht, dass die mit Musik sein können."
"Weil Du dich nie für was interessierst!", usw usf. Papa kommt nicht dazu einen Stock zu kaufen, weil ihm Oma noch am nächsten Morgen zuvorkommt. Papa i…

Die Kette von "Warum"

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Gestern, im Alter von 26 Monaten und 2 Tagen, hat mein kleiner Schrat zum ersten Mal diesen Klassiker der Kinder-Eltern-Kommunikation gebracht: die Warum-Kette.
Die (endlose) Reihung von Warum-Fragen auf jede Antwort des Elternteils ist so berühmt und weitverbreitet, dass ich nicht viel dazu sagen muss. Ich hatte sie erwartet, seit Brainbug zum ersten mal ein "Warum" formulierte (vor gut 3 Monaten übrigens).

Ich bin dann auch prompt vor Lachen auf den Rücken gefallen - und konnte mir auch später das Schmunzeln nicht verkneifen, als mir klar wurde, dass das große WARUM vielleicht nicht zufällig an diesem Tag gekommen ist. Es war nämlich (Grippesaison lässt grüßen) auch der Tag, an dem mein Sohn zum ersten Mal bewusst krank war - so richtig mit Fieber, tränenden Augen, hektischen Eltern und einem sehr eindrucksvollen Schwall erbrochener Milch auf die Lieblingsstofftierkatze.

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Solcherart in das Jammertal der Welt gestürzt und mit der Unausweichlic…