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Es werden Posts vom Juli, 2012 angezeigt.

Lasst Mama keine Schwerter kaufen

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Jungs wollen Schwert. Ist so, führt offenbar kein Weg dran vorbei - und wenns ein Stock sein muss. Aber: ein Stock im Wohnzimmer ist unpraktisch, außerdem bricht er leicht, hat spitze Kanten, und ist sowieso nicht TÜV-, GE- oder CE-geprüft. (ein Pluspunk: dafür ist er Bio).

Wenn sie fast erwachsen sind, nehmen Jungs dann eben Larp-Waffen. Die sind relativ narrensicher, müssen es auch sein, und drum auch nicht ganz billig in der Herstellung. Mann kan sie ganz gut selber machen, was etwas handwerkliches Geschick erfordert (ein Pluspunk: man lernt ordentlich mit Pattex umgehen. Nicht ganz trivial).

Weil ich um den Wert von Narren-Sicherheit weiß (und Vater eines stolzen Narren bin) habe ich meinem Brainy deswegen zwei Larp-Schaumstoffwaffen gebaut. Kernstablos, komplett mit Ledergriff und Latex-Überzug. Die beiden Schwerter können ein bisschen zwiebeln, wenn man voll draufhält, aber das wars auch schon an Verletzungspotential.


Aber einem Erstgeborenen (und einzigen Kind auf Mamas Seite d…

Rezension: Ice Age 4 - Voll verschoben

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"Na gut, Teil 4. Warum nicht - die ersten drei waren gar nicht so übel." Das waren meine Gedanken, als wir vor einem halben Jahr im Kino saßen und den ersten Trailer zu Ice Age 4 sahen. Die Reaktion meines Racken machte mir deutlich, dass ich nicht umhin kommen würde, mir auch das neuste Werk aus dem Haus Blue Sky Studios anzusehen (und ich bete, dass ich um Madadascar 3 'rumkomme. Oder ist es 4? Who cares!)

A propos "Who cares" - das ist auch so ungefähr die Reaktion auf die Handlung von "IE4". Mammut Manny hat eine Teenager-Tochter, sie streiten sich, sie werden durch höhere Gewalt getrennt, sie müssen jeder für sich Abenteuer erleben und finden schließlich wieder zusammen. Hätte man sich das nicht sparen können?

Es nämlich so, dass der Film durchaus seine Momente hat. Aber es ist nicht der Bösewicht (ein Piraten-Menschenaffe) oder die Faultier-Oma (die immerhin nicht eine völlig witzlose Ergänzung des Trios aus Mammut, Fauktier und Säbelzahntiger i…

Der letzte Tag von Papas Elternzeit

Es ist abends um 10, meine Babytochter liegt neben mit und schläft. Ab und zu zuckt sie mit den Fingern. Meine Lider sind schwer, mein T-Shirt riecht nach saurer Milch, im Keller rumpelt die Waschmaschine mit einer Ladun rosa Babykleider. Mama ist mit ihren Freundinnen unterwegs.
Morgen, Montag, ruft das Büro, nach kurzen 30 Tagen der ersten Hälfte meiner Elternzeit. Es kommt mir einerseits vor, als wäre ich nie weg gewesen aus der Arbeit, andererseits habe ich Erinnerungen an gefühlte 3 Jahre voller eindrucksvoller Erlebnisse seit der Geburt meiner Tochter.