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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Ich lege mich mir einer Bloggerin an: Mama Mia

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Männer und Frauen haben unterschiedliche Meinungen. Das ändert sich auch nicht, wenn sie Kinder kriegen. Im Gegenteil: in den Grundfragen sicher einig, liegt der Teufel im Detail. Viele von uns erinnern sich daran: wenn Mama was nicht erlaubt, dann fragen wir eben Papa. Und umgekehrt.

Zusammen mit Mia Sommer möchten wir diesen Aspekt des Elternseins näher beleuchten. Dazu starten wir eine Blog-Podiumsdiskussion, das "kontrabloggen". In regelmäßigen Abständen behandeln wir auf unseren jeweiligen Blogs das gleiche Theme, sie aus der Mama- ich aus der Papa-Perspektive. Manchmal werden wir uns einig sein. Manchmal nicht. Natürlich kommentieren wir einander. Am besten wird es, wenn unsere Freunde, Leser und Follower sich mit einklinken.
Wir haben 4 Themen geplant, die in den meisten Familien von Interesse sind, und bei denen wir uns ausrechnen, dass sie von unserer jeweilgen Warte unterschiedlich gesehen werden.

Start ist am 1. Oktober. Wir sitzen also schon jetzt in Vorbereitun…

Pädophilie und die Nachteile von Tabus

Ein Tabu ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kodifiziert es Handlungsanweisungen und soziale Normen, andererseits stellt es ein Sprech- und Denkverbot dar. Man mag geteilter Meinung sein, ob alles sprech- und denkbar sein muss; ich bin der Meinung das jede Behinderung des Denkens eine Gesellschaft eines Teils ihrer Stärke beraubt. So auch der Nimbus, der die Krankheit der Pädophilie umgibt.

Männer sind X Frauen sind Y wegen der Evolution? Quatsch.

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Ab und zu bin ich richtig fies, wenn es um die Presse und ihre Berichterstattung geht. Mag am Beruf liegen. Man wird zynisch. Nun bin ich selber nicht ganz unschuldig: auch ich pointiere gerne mal wissenschaftliche Ergebnisse, um einen Schmunzeleffekt zu bekommen. Aber ich bin ja auch kein Journalist (naja, jedenfalls schreibe ich nicht für eine große Zeitung oder so).

Stories über den Geschlechterkampf kommen immer gut an, deswegen werden sie geschrieben. Dabei wird gerne "Die Evolution" als Grund für alles herangezogen, und zwar mit Vorliebe die der Steinzeit. Männern sind eher untreu, weil es ein evolutionärer Vorteil ist. Frauen sind eher an treuen Männern interessiert, weil die dann auch für den Nachwuchs da sind: ein evolutionärer Vorteil. Diäten wirken nicht, weil unsere Körper aufs Fettwerden getrimmt sind. Der Grund? Genau. Die Evolution.

Stur sein ist besser als schlau sein

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Für meinen Brainbug steht jetzt die Vorschule an. Wieder eine Stufe auf dem Weg zum Ernst des Lebens (der also, wie man sieht, im ersten Stock wohnt.) Ich bin mir sicher, dass es ihm leicht fallen wird - wie so ziemlich jedes andere Kind ist der das schlauste Kind der Welt. Etwas bedröppelt habe ich deswegen heute einen Artikel gelesen, der eine andere Charaktereigenschaft als wichtiger für den Erfolg identifiziert, und der zudem eine denkwürdige Aussage über Intelligenztests macht: sie messen offenbar mehr die Motivation denn die Intelligenz. Oh-oh, mir schwant Übles, wenn ich an die täglichen, ach was, stündlichen Dramen denke, unseren Erstgeborenen dazu zu bringen irgendetwas zu machen, wozu er grad keine Lust hat. Das sieht böse aus...