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Es werden Posts vom Juni, 2013 angezeigt.

Rezension: Monsters University / Die Monster Uni

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Ich bin ein Freund von Prequels, also von Geschichten, die zeitlich vor einer bekannten Geschichte ansetzen und die Entwicklung der Helden erzählen. Vielleicht weil ich selber als Vater eine Art Prequel live erlebe, den Werdegang meiner beiden Kinder (wobei ich nicht weiß, was der Hauptfilm in ihrem Leben mal ist. Hoffentlich ein bisschen weniger gefährlich als Die Monster AG, 2001). Nur sind die beiden aktuell in Kindergarten und Krippe, weit entfernt von der Uni (und noch dazu ist die Monsters University eine sehr andere Einrichtung als eine deutsche Uni - sehr viel verschulter, sehr viel konzentrierter und deswegen auch sehr viel vernetzter. Mit den deutschen Studentenverbindungen kann man die "Fraternities" nicht vergleichen.)
Aber die Geschichte des Helden Mike fängt genau in diesem Lebensabschnitt an: als kleiner Steppke marschiert er unerschrocken in ein Kraftwerk, und lässt sich weder von Sicherheitsschranken noch strengen Ermahnungen davon abhalten, aus erster Hand …

Wahlfreiheit für Eltern: Teil 2 - Ein Kind ist nicht genug.

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Dürfen Eltern egoistisch sein? Dürfen wir uns aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen entscheiden, unser Erstgeborenes ein Einzelkind zu machen? Haben wir ein Recht auf ruhige Kinoabende? Die allgemeine moralische Sichtweise scheint zu sein: Nein. Eltern haben die Pflicht zur Selbstaufgabe.

Wahlfreiheit für Eltern: Teil 1 - Rechte für Männer

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Die Entscheidung, Eltern zu werden, ist keine leichte. Beim zweiten Mal fällt es vielleicht leichter, oder vielleicht gerade nicht. Ich habe zwei Gedanken zum Thema, die mich zuerst stutzig machten - nennen wir es eine Art soziokulturelles Tabu, dass sie ansprechen - aber überraschend stimmig sind. Es geht um die Fragen:
Sollten Männer bei einer mitverursachten Schwangerschaft entscheiden dürfen, nicht Vater zu werden?Sollten Eltern nach dem ersten Kind Schluss machen, oder ist das egoistisch?

Deine Mudda bist du!

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...oder dein Vater, je nach Geschlecht. Eine (windige, aber witzige) Studie legt das Alter, in dem wir (bzw. junge Frauen, was mich zwar nicht mit einschließt, aber egal) uns in unsere Mütter verwandeln, auf 31. Dann fangen wir wohl an, so zu klingen wie sie, die gleichen Vorlieben zu haben, die gleichen Hobbys. Das passiert nicht nur Frauen, möchte ich meinen, oder vielmehr meine Frau meint das. Im Gegenzug bin ich mir nicht so sicher, sie erinnert mich mehr an ihren Opa väterlicherseits.
Sind wir nicht eher eine Kombination beider Elternteile? Das ist vielleicht fies; ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen als mit zwei ewig zankenden Stimmen in meinem Kopf zu leben. Aber jede Kombination der meisten Paare dürfte genau so aussehen.

Ich bilde mir auch ein, viele andere Seiten zu haben als mein lieber Vater. Ich zeige meine Zärtlichkeit den Kindern deutlicher, ich bin weniger Ingenieur und mehr Autor, weniger Bastler und mehr Musiker. Natürlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten. …