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Es werden Posts vom April, 2014 angezeigt.

Rezension: Lego (The Lego Movie) - alles super

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Als Papa habe ich ein zwiespältiges Verhältnis mit Lego. Tolles Spielzeug, blöder Bodenbelag. Nervig zum Aufräumen, toll um beide Kinder trotz Altersunterschied gleichzeitig zu bespaßen. Natürlich bin ich mit eckigen Plastiksteinen groß geworden. Will ich mir deswegen einen Marketing-Film des Konzerns anschauen? Jein. Naja, eigentlich schon. Also habe ich meine zynische Brille aufgesetzt und mir "Lego" angeschaut. Gut so. Sonst hätte ich den besten Film 2014 verpasst.

Mehr oder weniger die ganze Handlung ist im kurzen Trailer schon zusammengefasst. Emmit ist ein typischer Großstadtbewohner. So typisch, dass er als das langweiligste Lego-Männchen aller Zeiten gelten darf. Er folgt streng allen Anweisungen (und wir Lego-Opfer wissen, wie umfangreich die sein können). Irgendwann wird er in eine Verschwörung verstrickt, die ganze (Lego)-Welt schockzufrosten. Die Widerstandsbewegung (die sich schon jetzt den Anweisungen widersetzt) sieht in Emmit den Auserwählten und retten ihn …

Inka - Könige der Anden im Lokschuppen Rosenheim

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Hand aufs Herz: Wer weiß aus dem Stegreif wer die Inkas waren? Die mit den Pyradmiden, oder die mit der gefiederten Schlangengottheit? Beides falsch. Das waren Azteken und Maya. Zeit für einen Besuch in Rosenheim, wo bis Ende 2014 eine großartige Ausstellung einen Einblick in diese Hochkultur Südamerikas gibt. Am Rande: das sind die mit den Lamas.

Fille Fatale

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Mein Sohn ist super-jungsmäßig unterwegs, vom Raufen über Star Wars bis hin zur Sammel/Tausch-Leidenschaft. Meine Tochter ist die totale Prinzessin, eine kleine Zicke und Charmeurin. Nach fünf Jahren, in denen ich Vater nur eines Jungen war (und Onkel von drei weiteren) ist das eine überraschende Abwechslung. Bisher ging der Weg aus dem Haus ungefähr so:

"Schatz, komm' zieh deine Jacke an."
"Nein."
"Doch. Komm, ein Arm, dann der andere Arm."
(Jacke angezogen)

Das war einmal. Heute spielt der Sohn, ABC-Schütze, gelangweilt mit seinen Star Wars-Karten und vertreibt sich die Zeit, während sich das hier abspielt:

Mutterlose Familien, moralfreie Werbung

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Nivea hat sich letztes Jahr unbeliebt gemacht mit Spots, die eine glückliche Familie ohne Papa zeigten. Viele regten sich darüber auf. In den USA hat sich Honey Maids eine Scheibe Creme abgeschnitten und auf ihre Cracker geschmiert: in "This is wholesome" zeigen sie glückliche neue Familienkonzepte. Natürlich haben sie einen Shitstorm geerntet, als sie schwule Väter zeigten. Und werden sich die Hände gerieben haben. So viel schöne Aufmerksamkeit. Wir sollten aufhören, uns von der Masche trollen zu lassen.